Pizol 2014 - Wahnsinn im Baschalva
Wir sind zurück! Die Woche am Pizol ging schneller vorbei als gedacht. Mit einer gesunden Bräune um die Nase und einigen Kratzern im Skibelag kamen wir am Samstag wieder in Zell an. 
Zeit zum Nachschlafen - die Müdigkeit war bei einigen nicht mehr zu leugnen. (Leiter eingeschlossen...)
Schon auf der Hinfahrt wurde das Ausmass an elektronischer Ausrüstung offensichtlich. Samsung, Apple, HTC und Nokia waren verbreitete Lagerteilnehmer. Das mulmige Frühlingsgefühl beim Blick aus der Gondelbahn auf die braun-grünen Weiden wich kurz vor Maienberg einer erleichterten Vorfreude, als klar wurde, dass das Hotel Baschalva sicher im Weissen stand. Eine kurze Trübung dieser Freude brachte der Transport des Gepäcks über die eisig-harte Piste, was zumindest kurzfristig Zweifel an der eigenen Weisheit beim Packen auslöste...
Schon am Nachmittag ging's dann auf die Piste, für ein paar Snowboarderinnen zum ersten Mal auf diesem neuen Gerät. (Zum Glück gibt es Knieschoner und Zwischenverpflegung!)
Am Abend wurde die Lagerwährung eingeführt, worauf der Kapitalismus bald interessante Blüten trieb: "Sie, chan ich no öppis go wüsche?" - Geld stinkt, aber die Verlockung ist gross!
Tolles Wetter begleitete uns jeden Tag, sogar etwas Neuschnee fiel über Nacht. Ein kleines Grüppchen Nimmermüder erlebte die Schnee-Regengrenze hautnah beim nächtlichen Marsch zur Furt. Fünf Viertelstunden Anstrengung, etwas zu Trinken und dann eine ziemlich kriminelle Abfahrt zum Baschalva - das war es wert!
Am Abend gab es Spiele (Schweinerei war beliebt), eine Olympiade und ein Casino, wo das hart verdiente Geld sich in Luft auflösen konnte. Ausserdem waren immer wieder Gruppen beim Filmen zu beobachten. Das Resultat liess sich sehen! Eine Oskar-Verleihung für den besten Kurzfilm brachte Talente für Absurdes ans Beamerlicht! (Auszüge davon kommen auch im Lagerfilm vor)
Der letzte Tag war zugleich der härteste: Schon am Morgen fand das Skirennen statt, anschliessend tobten sich ein paar Fanatiker bis zur Pistensperrung aus und am Abend folgte noch das Nachtskifahren. Die Aussicht über die bunt erleuchtete Rheinebene war wieder einmal grossartig. Die Beine brannten, die Augen leuchteten und das anschliessende Dessert schmeckte!
Hast du das Gefühl etwas verpasst zu haben? - Nächstes mal bist du dabei!