Begegnungsabend 2012

Am Dienstag Abend, 10. Juli war es soweit: Der Begegnungsabend fand vor grossem und interessiertem Publikum statt. Viele Eltern kamen, um sich die Resultate des Projektunterrichts anzuschauen und das Theaterstück "Der Werbesong" zu geniessen. Auch jüngere oder ältere Geschwister wurden gesichtet, welche mit Interesse die ausgestellten Arbeiten betrachteten.

 

Die präsentierten Projekte hätten unterschiedlicher nicht sein können: Handfestes Handwerk, Kreatives in Bild, Ton und Film, persönliche Erlebnisse, angewandte Informatik und andere Themen aus der ganzen Welt standen im Wettstreit um die Aufmerksamkeit - und die Punkte - des Publikums. Bei manchen Arbeiten war schon auf den ersten Blick klar, wie viel Engagement dahinter stecken musste. Drei Wochenstunden tönen zuerst nach viel, doch wenn Abgabetermine nahen, reicht das dennoch nicht immer aus...

Drei Arbeiten wurden letztlich durch die Besucher ausgewählt und prämiert:

  • Tom Schnyder und Til Bachmann präsentierten ihren "Bunkerführer".
  • Stephanie Lanter berichtete über "Eine Woche im Wald" mit Licht- und Schattenseiten.
  • Dario Gulmini und Florian Schneider stellten den anwesenden Fussballfreaks einen revidierten und elektronisch aufgemotzten Jöggeli-Kasten zur Verfügung.

Theater "Der Werbesong"

Nach einem gründlichen Rundgang durch die Projektgalerie und einem Besuch an der Bar, wo man auch den kleinen Hunger stillen konnte, folgte eine Gesangseinlage von Nisa Yilmaz - diese Stimme wird der Sek Zell bestimmt fehlen! Begleitet wurde sie durch Pascal Mettler am Schlagzeug und Mario Grisenti an der Gitarre.

 

Das Hauptprogramm war dann aber die Aufführung der Theatergruppe. Neu ist dieses Wahlfach in einem der vier Profile integriert, welche die Sek Zell im dritten Jahr anbietet. Im zweiten Semester kamen dann noch zusätzliche Freiwillige hinzu, welche in verschiedenen Rollen mitarbeiteten. Sogar ein "Last-minute-Schauspieler" stand auf der Bühne, welcher erst wenige Stunden vor der Vorführung für einen erkrankten Mitschüler einsprang und diese Aufgabe bravourös meisterte.

Die Story zeigte viele Seiten der menschlichen Natur: Freude und Mut, Resignation und Misstrauen, Feigheit und Heimtücke, Zusammenhalt und Rücksichtslosigkeit - alles auf dem Weg einer Girl-Band im harten Wettbewerb. Das Happy-End versöhnte einen aber sogar wieder mit echt biestig gespielten Bösewichtern - pardon: Bösewichtinnen.

 

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